Junge Union Köln fordert Angebotsausdehnung der Kölner Verkehrsbetriebe

kvbKöln sieht sich gerne als Metropole und bietet auch viele Angebote, die diesen Eindruck stützen. Doch was bringen diese Angebote, wenn sie aufgrund schlechter Verkehrsanbindung nicht genutzt werden können? Vor allem junge Menschen haben oft kein eigenes Auto und sind auf Bus und Bahn angewiesen. Gerade Kölner Studenten werden hier oft auf eine harte Probe gestellt, wenn es beispielsweise darum geht, die Uni zu erreichen oder zu verlassen.

Einerseits sollte daher die Anbindung der Universität an den Öffentlichen Personen- und Nahverkehr verbessert werden und andererseits sollte der Fahrplantakt in den Abendstunden kölnweit verdichtet werden, so dass die Randstadtteile Kölns immer noch ohne große Wartezeiten erreichbar sind.

„Zwar hat die Unibibliothek bis 24 Uhr geöffnet, aber der Heimweg wird um diese Uhrzeit selbst an Wochentagen zum nervenden Geduldspiel“, stellt der Vorsitzende der Jungen Union Köln, Florian Braun, fest. „Daher fordert die Junge Union Köln die KVB auf, ihr Angebot zu verbessern und dem Bedarf anzupassen, damit alle Kölnerinnen und Kölner die Abend-Angebote unserer Stadt auch tatsächlich nutzen können.“

Auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung verabschiedete die JU Köln in diesem Zusammenhang auch einstimmig zwei Anträge, die nun in Zusammenarbeit mit der CDU-Ratsfraktion realisiert werden sollen. Der erste fordert eine bessere Anbindung der Universität durch eine Taktverdichtung der Buslinien 130 und 142 und der zweite eine Taktverdichtung im Stadtbahnnetz an Wochentagen und auch am Wochenende, wie dies in anderen deutschen Großstädten längst Regel ist.

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