Aktion gegen das Vergessen von DDR-Unrecht am Tag des Mauerbaus

Mauerbauaktion_2010_003_2Düsseldorf. Mit einer Gedenkaktion zum Jahrestag des Mauerbaus am 13. August vor 49 Jahren erinnerte die Junge Union vor dem nordrhein-westfälischen Landtag an die Opfer des totalitären DDR-Regimes. Unter großer Beteiligung des Kölner JU-Verbandes, waren Mitglieder der Jungen Union aus ganz NRW angereist. Die über 50 JU'ler, die sich in Düsseldorf versammelten, stießen hierbei auch auf eine äußerst positive Resonanz der Passanten.

Florian Braun, der Kreisvorsitzende der Jungen Union Köln, erklärt hierzu: „Es war uns heute ein Anliegen ein Zeichen zu setzen gegen jegliche Form des Extremismus und das Gedenken an die vielen Opfer der Mauer und der DDR-Diktatur wach zu halten. Vor diesem Hintergrund ist es erschreckend wie sich Sozialdemokraten und Grüne ohne Scham durch die SED-Nachfolgepartei stützen lassen und sich von ihr abhängig machen."

Bärbel Beuermann, Fraktionsvorsitzende der Linken im Landtag, erschien kurz bei der Gedenkaktion der JU und legte einen Blumenkranz nieder. Auf der Schleife des Kranzes stand unglaublicherweise: "Im Gedenken an die Opfer des Kalten Krieges". Diese Geschichtsverdrängung und ideologische Verdrehung der Tatsachen am Tag des Mauerbaus macht deutlich, dass Frau Beuermann und ihre Partei verleugnen, dass sich ihre Vorgängerpartei an vielen Menschen schuldig gemacht hat und lässt dabei jeglichen Respekt vor den über 1300 Mauertoten entbehren.

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