„Was kann die Demokratie in Köln lernen?

Die SPD hat sich in der ganzen Bundesrepublik blamiert.“ 

Nachdem die SPD unter der Verantwortung des Wahlleiters Guido Kahlen gut ein Jahr versucht hat, die Neuauszählung zu verhindern, war es am Dienstag den 19.05.2015 endlich soweit:

Es wurde ausgezählt.

Was im Kalk Karee in Köln passierte war ein Spektakel.

Auszhlung

Auf Veranlassung der Kölner CDU musste der Briefwahlbezirk von Alexandra von Wengersky (20874) neu ausgezählt werden. Das Ergebnis: Die Stimmzettel wurden vertauscht! Somit steht nun mehr als ein Jahr später das Wahlergebnis fest: Die CDU gewinnt den Briefwahlbezirk deutlich mit 35,32% und die SPD verliert einen Sitz im Rat der Stadt Köln. Auf diesem Sitz saß kein anderer, als der Kandidat den die gebeutelte Partei im September als ihren Oberbürgermeisterkandidaten vorgeschlagen hat, Jochen Ott.

Im Netz breiten sich Slogans aus wie: „Ott is Fott“. Also stellt sich die Frage: Ist das noch der geeignete Kandidat, der Oberbürgermeister einer Stadt wie Köln? Die JU Köln hat diese Frage klar beantwortet: Nein!

„Das wird den Wahlkampf drastisch verändern, unsere Kandidatin Henriette Reker hat nach wie vor die volle Rückendeckung und wir werden es zu verhindern wissen, dass Politiker, die ihre Macht mit allen Mitteln und Wegen durchsetzen wollen nicht Kölns Oberbürgermeister werden! Nicht zuletzt war die Sozialdezernentin schon lange die erste Wahl der JU Köln.“ So Christoph Klausing am Dienstagabend. „Schlimm genug für die Stadt Köln, dass Herr Ott seine Ämter in den Aufsichtsräten beibehält und dass sich diese Blamage über Kahlen bis zum Innenminister NRWs weiter verfolgen lässt!“ So Klausing weiter.

Die JU Köln konzentriert sich jetzt auf die anstehende Wahl im September und ist sich sicher, dass dort die Demokratie ein weiteres Mal gewinnen kann.

Siegerteam

 

Wir möchten an dieser Stelle dem frisch gewählten Ratsherren Stefan Götz zu seinem Amt sehr herzlich gratulieren. Wir wünschen ihm für seine Amtszeit alles Gute und wissen, dass er immer ein offenes Ohr für die jungen Leute der Stadt Köln hat. Danke.