Junge Union fordert Rückzahlung: Seit der Neuauszählung der Kommunalwahl am Dienstag, den 19. Mai 2015, steht fest, dass Jochen Ott die vergangenen zwölf Monate zu Unrecht dem Kölner Stadtrat angehörte. Dadurch hat der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Zahlungen der Stadt Köln erhalten, die ihm nicht zustehen.

Gero Fürstenberg, Geschäftsführer der Jungen Union Köln (JU), zeigt sich empört: „Dieses Ergebnis hätten wir schon vor einem Jahr haben können. Stattdessen hat Ott alles daran gesetzt, um sich seinen Platz im Stadtrat zu erschleichen. Mindestens 5000 Euro sind dadurch zu Unrecht in seinen Geldbeutel geflossen und das zu Lasten der Steuerzahler!"

Fürstenberg fordert, dass der ehemalige Ratsherr Jochen Ott nun die angemessenen Schlussfolgerungen zieht. „Die logische Konsequenz muss sein, dass Ott die bis heute unrechtmäßig erhaltenen Gelder in Höhe von mindestens 5000 Euro vollständig an die Stadt zurückzahlt! Wenigstens jetzt sollte der SPD OB-Kandidat den Anstand besitzen den Wählerwillen zu respektieren."

Ebenso stellt sich der Jungen Union die Frage, ob Ott diverse Posten in Aufsichtsräten erhalten hätte, wenn er nie Mitglied des Stadtrats gewesen wäre. Auch dadurch hat Ott Zahlungen in beträchtlicher Höhe erhalten. Ob das Festhalten an all diesen Positionen zur Glaubwürdigkeit der SPD und Jochen Ott beiträgt, wird von der Jungen Union zumindest in Zweifel gezogen. „Ott und seine Partei müssen ihrer moralischen Verantwortung gerecht werden, sonst stärken sie nur die Politikverdrossenheit der Kölner Bürger! Köln hat mehr verdient", so Fürstenberg abschließend.

Symbolbild von Andreas Hermsdorf  / pixelio.de:

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JU-Geschäftsführer Gero Fürstenberg:

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