Die Junge Union Lindenthal wurde in Bocholt auf dem JU NRW-Tag, der Landesdelegiertenversammlung der Jungen Union NRW, für ihre Arbeit vor Ort ausgezeichnet.

Mit ihrer Aktion „Leev GEMA, loss uns fiere!" belegte sie den dritten Platz in der Kategorie „Beste Aktion". Unter diesem Motto hatte die JU im Sommer auf dem Dürener Straßenfest über die Tarifreform der GEMA informiert, von der auch in Köln alle Veranstaltungen betroffen wären, bei denen Musik live oder von Tonträgern gespielt wird, also in Clubs, Bars

und Kneipen, aber auch bei Feiern in Vereinsheimen oder Straßenfesten. „Diese sogenannte Tarifvereinheitlichung führt in der Praxis dazu, dass die Kosten für Veranstalter und Gastronomen teilweise um Über 1000% steigen

Das ist nicht nur eine Frechheit, sondern wird zwangsweise dazu führen, dass viele Gastronomen und Veranstaltungen von Kulturvereinen vor dem Aus stehen – ganz abgesehen von Erhöhungen der Eintritts- und Getränkepreise.", so Ursula Lier, Vorsitzende der JU Lindenthal.Die Nachwuchs-Politiker forderten deshalb gerade die jungen Besucher des Straßenfests auf, ein Zeichen zu setzen und sich an der Online-Petition „Gegen die Tarifreform 2013 – GEMA verliert Augenmaß" zu beteiligen. Diese ist jetzt beendet und wurde von der Rekordzahl von über 300.000 Menschen unterzeichnet. Das sind mehr als doppelt so viele Unterschriften wie bisher im Rahmen von Online-Petitionen erreicht worden sind. Sven Wißmann, stellvertretender Vorsitzender der JU Lindenthal fordert deshalb: „Die GEMA muss sich bewegen – und zwar jetzt!"